/ Schadensanalyse
    Feuchte, Risse und Schimmel auf Ursache geprüft

    Schadensanalyse Hanau: woher Kellerfeuchte, Salzränder und Risse am Haus tatsächlich kommen

    Eine Schadensanalyse Hanau setzt nicht beim sichtbaren Symptom an, sondern bei der Frage, woher Wasser oder Bewegung im Bauteil tatsächlich kommen. Als Sachverständiger für das Immobilien- und Grundstückswesen (Europäisches Fachinstitut für Gutachter, FIB) mit Ausbildung in Bauschäden, Baumängeln, Gebäudeanalyse und Beweissicherung untersucht Florian Wurster feuchte Keller hinter den Deichen am Main ebenso wie Risse in Gründerzeithäusern an der Lamboystraße und leitet aus den Befunden ab, welche Maßnahme an der Ursache ansetzt.

    Unabhängig
    Ausbildung FIB
    Bauschäden & Baumängel
    Florian Wurster
    Sachverständiger (FIB)
    Unabhängig
    ohne Sanierungsaufträge
    Ursachen
    technisch hergeleitet
    Messungen
    nach Bedarf
    Fotodokumentation
    für jeden Befund
    Erst die Ursache, dann die Sanierung

    Weshalb die Ursache vor der Sanierung geklärt sein sollte

    Wer nur Putz erneuert oder Flecken überstreicht, behandelt das Symptom; kehrt die Feuchte zurück, lag die Quelle woanders.

    Gerade in Hanau können sich mehrere Wasserwege überlagern: Grundwasser in den Terrassenkiesen und -sanden der Untermainebene, Sickerwasser am Sockel und bei Mainhochwasser zusätzlich Rückstau über die Kinzig.

    Eine Sanierung ohne geklärte Ursache kann Aufwand verursachen, ohne den Schaden dauerhaft zu beenden. Am Anfang steht deshalb die Untersuchung, aus der sich die passende Maßnahme ableitet, etwa Abdichtung, Lüftung oder Rissbeobachtung.

    Ursachenprüfung

    Welche Schäden wir an Hanauer Gebäuden untersuchen

    Feuchte Keller hinter Main- und Kinzigdeichen

    Deiche schützen am Main unter anderem Klein-Auheim, an der Kinzig auch Lamboy. Ein Keller dahinter kann dennoch Wasser aufnehmen, etwa als Druck- oder Sickerwasser bei hohem Pegel. Wir prüfen, an welchen Stellen die Feuchte eintritt und ob die Abdichtung dafür ausgelegt ist.

    Risse in Gründerzeitfassaden an der Lamboystraße

    Entlang der Lamboystraße prägt Gründerzeitbebauung aus der Kasernenzeit das Bild. Risse in solchen Fassaden können aus Setzung, Temperaturwechsel oder Umbauten stammen; Verlauf und Breite geben Hinweise auf die Ursache.

    Rückstau, wenn der Main die Kinzig staut

    Bei Mainhochwasser staut sich die Kinzig zurück und vergrößert die Überflutungsflächen. In Kesselstadt, wo die Kinzig mündet, kann dann Rückstauwasser über Leitungen oder Bodeneinläufe in Keller gelangen. Wir prüfen den Weg am Objekt.

    Feuchte aus Sand und Kies im Untergrund

    Unter Hanau liegen Terrassenkiese und -sande der Untermainebene. Grundwasser in diesen Schichten kann jahreszeitlich schwanken, sodass ein Keller zeitweise trocken wirkt und später wieder feucht wird. Ob die Abdichtung dem standhält, lässt sich nur am Objekt prüfen; dazu gehört der Blick auf Sohle, Wandanschluss und Durchführungen.

    Schimmel an Außenwänden, Ecken und Laibungen

    Schimmel entsteht, wo Feuchte und kalte Oberflächen zusammentreffen. Wir klären, ob Wärmebrücken, Lüftungsverhalten oder eindringendes Wasser den Ausschlag geben, und bewerten das Risiko weiterer Ausbreitung.

    Salzränder und abplatzender Putz am Sockel

    Weiße Ränder und bröselnder Putz zeigen, dass Wasser im Mauerwerk verdunstet und gelöste Salze zurücklässt. Die Höhe der Ränder, ihre Verteilung über die Wand und der Zustand der Sockelabdichtung geben Hinweise, ob aufsteigende Feuchte, Spritzwasser oder ein früherer Wassereintritt die Ursache ist. Die Befunde halten wir mit Fotos fest.

    Was den Aufwand bestimmt

    Wovon der Aufwand abhängt

    Angebot vorab

    Der Umfang einer Schadensanalyse richtet sich nach Objekt, Fragestellung und Anzahl der Termine. Vor Beginn der Arbeiten legen wir Ihnen ein verbindliches Angebot vor.

    Die Anfrage verpflichtet Sie zu nichts, und das schriftliche Angebot vor Arbeitsbeginn enthält keine versteckten Kosten.

    Welcher Aufwand entsteht, klären wir im ersten Gespräch anhand folgender Punkte.

    Objekt: Ob Einfamilienhaus, Eigentumswohnung, Altbau oder Gewerbeobjekt, jede Bauart bringt eigene Fragen mit sich.

    Fragestellung: Ein einzelner feuchter Fleck im Keller braucht weniger Untersuchung als ein Rissbild über mehrere Geschosse.

    Umfang: Die Zahl der betroffenen Räume und Bauteile bestimmt, wie viel vor Ort angesehen und dokumentiert wird.

    Anzahl der Termine: Manche Ursachen werden erst bei einem weiteren Ortstermin sichtbar, etwa wenn sich ein Riss weiterbewegt oder die Feuchte mit dem Wasserstand wechselt.

    Erstbewertung vor Ort: Wir besichtigen den Schaden, fotografieren die Befunde und bewerten Ursache, Umfang und Dringlichkeit in einer kurzen Einschätzung mit Handlungsempfehlung.

    Sie eignet sich, wenn Sie zuerst einordnen möchten, wie ernst ein Befund zu nehmen ist.

    Schimmel- und Feuchtigkeitsgutachten: Wir bestimmen, woher Feuchte oder Schimmel kommen, schätzen die Gefahr einer weiteren Ausbreitung ein und geben schriftlich Empfehlungen zu Lüftung oder Abdichtung.

    Es passt, wenn Feuchte immer wiederkehrt und eine tragfähige Grundlage für die Sanierung fehlt.

    Ursachenanalyse mit Gutachten: Alle Befunde werden ausgewertet, Messungen kommen hinzu, soweit der Fall sie erfordert, und am Ende steht ein gegliedertes Gutachten, das Fotos, Bewertung und Empfehlungen enthält.

    Eine schriftliche Stellungnahme zur Vorlage bei Versicherung oder Anwalt beschreiben wir gesondert unter Bauschaden.

    Welche Form zu Ihrem Fall passt, stimmen wir gemeinsam ab, bevor ein Auftrag erteilt wird.

    Im Angebot steht der vereinbarte Leistungsumfang verbindlich, damit Sie vor dem Ortstermin Klarheit haben.

    Ortstermin nach Absprache
    Kurzbewertung am Objekt
    Gutachten zu Schimmel und Feuchte
    Ausführliche Ursachenanalyse
    Wenn Sie zunächst wissen möchten, wie dringend der Schaden ist.
    Wenn Feuchte oder Schimmel immer wieder auftreten und ihre Herkunft ungeklärt bleibt.
    Wenn mehrere Ursachen gleichzeitig infrage kommen.
    Mit Empfehlung zur geeigneten Maßnahme
    Untersuchung in vier Schritten

    Wie eine Schadensanalyse bei uns abläuft

    1
    Erstes Gespräch

    Im ersten Gespräch schildern Sie, was Ihnen aufgefallen ist: feuchte Kellerwände, Salzränder, Schimmel oder Risse. Gemeinsam klären wir, welche Art der Untersuchung sinnvoll ist und welche Unterlagen vorhanden sind.

    Hilfreich sind Pläne, frühere Sanierungsrechnungen und eigene Fotos. Auch Beobachtungen, etwa ob die Feuchte nach Hochwasser am Main oder nach starkem Regen zunimmt, geben erste wertvolle Hinweise auf die mögliche Ursache.

    2
    Begehung

    Beim Ortstermin sieht Florian Wurster die betroffenen Bauteile an: Kellerwände, Sohle, Sockel, Fassade, Innenräume und je nach Schaden auch Dach und Anschlüsse. Jeder relevante Befund wird fotografisch dokumentiert, Messungen erfolgen, soweit der Fall sie erfordert.

    Bei Kellerfeuchte achten wir auf Höhe und Verteilung der Feuchte, auf Durchführungen und den Übergang zwischen Wand und Sohle. Bei Rissen erfassen wir Verlauf, Breite und Versatz, damit sich später nachvollziehen lässt, ob sich am Bauteil über die Zeit etwas verändert.

    3
    Auswertung der Befunde

    Im Anschluss werten wir die Befunde aus und grenzen die möglichen Ursachen gegeneinander ab. Kommt Feuchte von außen durch eine schadhafte Abdichtung, von innen als Kondensat oder bei hohem Wasserstand über Leitungen und Einläufe? Stammt ein Riss aus einer Setzung, aus Temperaturbewegungen oder aus einem Umbau?

    Aus dieser Abwägung leiten wir ab, welche Maßnahme die Ursache tatsächlich behebt und wie dringlich sie ist. Wo eine Frage am Objekt offen bleibt, benennen wir das klar und schlagen den nächsten Prüfschritt vor.

    4
    Gutachten und Übergabe

    Das Ergebnis erhalten Sie als klar gegliedertes, schriftliches Gutachten mit Fotos, Messergebnissen, Bewertung und Empfehlungen. Jeder Schluss ist so begründet, dass Sie, ein Handwerksbetrieb oder ein Planer ihn nachvollziehen können.

    Persönlich oder digital geht Florian Wurster die Ergebnisse mit Ihnen durch, und auch nach der Übergabe beantwortet er Fragen auf Wunsch telefonisch. Weil er selbst keine Sanierungsarbeiten ausführt, richtet sich seine Empfehlung allein nach dem Befund.

    Mit dem Gutachten können Sie Angebote für die Sanierung vergleichen und prüfen, ob die vorgeschlagene Maßnahme tatsächlich an der festgestellten Ursache ansetzt oder nur das sichtbare Symptom behandelt.

    Wodurch Schäden in Hanau entstehen

    Bei Schäden an Hanauer Gebäuden kann Wasser eine wichtige Rolle spielen. Das hängt mit der Lage an der Mündung der Kinzig in den Main zusammen und mit dem Untergrund aus Terrassenkiesen und -sanden der Untermainebene. Welche der folgenden Ursachen an einem Gebäude wirkt, zeigt erst die Untersuchung am Objekt.

    • Hochwasser am Main: Schon ein HQ10 am Main erreicht Siedlungsgebiete, unter anderem in Kesselstadt. Keller in solchen Lagen können bei hohem Pegel Wasser aufnehmen, auch wenn die Straße trocken bleibt.
    • Rückstau der Kinzig: Bei Mainhochwasser staut sich die Kinzig zurück und vergrößert die Überflutungsflächen. Über Grundleitungen ohne wirksame Rückstausicherung kann Wasser dann von unten in Keller drücken.
    • Deiche und Druckwasser: Deiche schützen Klein-Auheim am Main und Lamboy an der Kinzig. Hinter dem Deich kann bei hohem Wasserstand dennoch Druck- oder Sickerwasser durch den Untergrund an die Kellerwand gelangen.
    • Schwankendes Grundwasser: In Sand und Kies kann der Grundwasserstand jahreszeitlich schwanken. Eine Abdichtung, die lange ausreichte, kann bei höherem Stand an ihre Grenzen kommen.

    Ob eine dieser Ursachen am konkreten Haus wirkt, hängt von Kellertiefe, Abdichtung und Entwässerung ab und wird vor Ort geprüft.

    Ursachen für Risse und Setzungen

    Risse haben häufig andere Wurzeln als Feuchte, manchmal hängen beide aber zusammen.

    • Ältere Bausubstanz: Entlang der Lamboystraße prägt Gründerzeitbebauung aus der Kasernenzeit das Bild. Umbauten, geänderte Lasten und Temperaturbewegungen können hier Risse an Fassade und Innenwänden hinterlassen.
    • Sandiger Baugrund: Sand kann bei Wasserzutritt an Stabilität verlieren. Ob ein Riss auf eine solche Setzung zurückgeht, lässt sich nur am Objekt prüfen.
    • Anbauten: Wo ein späterer Anbau an ein älteres Haus anschließt, können sich beide Teile unterschiedlich setzen; die Fuge dazwischen kann die Bewegung zeigen.

    Die Untersuchung trennt diese Möglichkeiten und hält fest, welche Ursache die Befunde tatsächlich stützen.

    Welche Bauteile Herr Wurster bei einer Schadensanalyse untersucht

    • Kellerwand und Sohle: Wir erfassen Feuchteverteilung, Ausblühungen und Anschlüsse. Wo Druck-, Sicker- oder Rückstauwasser infrage kommt, zeigt sich der Weg des Wassers oft am Übergang von Wand und Sohle, an Rohrdurchführungen und an Kellerfenstern.
    • Grundleitungen und Rückstausicherung: Bodeneinläufe, Hebeanlagen und Rückstauverschlüsse sehen wir uns auf Zustand und Lage an, weil Wasser bei hohem Pegel über die Entwässerung in den Keller gelangen kann.
    • Außenwand im Sockelbereich: Spritzwasser, eine schadhafte Sockelabdichtung, rissiger Putz und ein Gelände, das Regenwasser zum Haus statt davon weg führt, gehören zu den häufigen Feuchtequellen.
    • Altbau, Innenwände: Wie hoch Salzränder, Verfärbungen und abplatzender Putz reichen und wie sie verlaufen, halten wir fest; daraus ergeben sich Hinweise auf aufsteigende Feuchte, eine undichte Leitung oder Salze im Mauerwerk.
    • Bäder, Dach und Fenster: Undichte Fugen unter Fliesen, Anschlüsse am Dach und Kondensat an kalten Laibungen bewerten wir zusammen mit Lüftung und Nutzung der Räume, bevor wir eine Ursache benennen.

    Worauf wir bei Rissen und Setzungen achten

    • Gründung und Kellerwände: Aus Verlauf, Versatz und Neigung der Risse lässt sich ablesen, ob ungleiche Setzungen im sandigen Baugrund dahinterstehen oder ein anderer Grund näherliegt.
    • Wände und Decken mit Tragfunktion: Ob ein Riss vom Schwinden, von Temperaturwechseln oder von Setzungen stammt, grenzen wir über Breite, Richtung und Verlauf ein. Bei Bedarf verfolgen wir einen Riss über mehrere Ortstermine und halten seine Entwicklung fest.
    • Fassaden älterer Häuser: Bei Gründerzeitbauten achten wir auf Risse an Fensterstürzen, Gesimsen und Übergängen zwischen Bauteilen, die bei früheren Umbauten verändert wurden.
    • Übergänge zum Anbau: Ein später angefügter Anbau setzt sich häufig anders als das ältere Haus; an Fugen und Anschlüssen lässt sich ablesen, ob diese Bewegung zur Ruhe gekommen ist oder weitergeht.
    • Regenwasser rund ums Haus: Ob Wasser unter dem Gebäude in den Baugrund dringt und dort Setzungen fördert, hängt auch von Fallrohren, Drainagen und der Neigung des Geländes ab.

    Welche Stellen in Hanau zuständig sind

    Neben der technischen Frage kann ein Schaden auch Behörden oder Gerichte berühren. Für Hanau gilt:

    • Bauordnungsrecht: Maßgeblich ist die Hessische Bauordnung (HBO). Ansprechpartner ist die Bauaufsicht der Stadt Hanau als untere Bauaufsichtsbehörde am Hessen-Homburg-Platz 7.
    • Denkmal: Für geschützte Gebäude ist die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Hanau zuständig, fachlich unterstützt vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen. Eingriffe richten sich nach dem Denkmalschutzrecht des Landes Hessen.
    • Gerichte: Zuständig sind das Amtsgericht Hanau und das Landgericht Hanau (beide Nußallee 17), im Instanzenzug das Oberlandesgericht Frankfurt am Main.
    • Status: Seit dem 1. Januar 2026 ist Hanau kreisfreie Stadt; Bauaufsicht und Denkmalschutz liegen bei der Stadt selbst.

    Rechtsberatung leisten wir nicht. Mit dem Gutachten haben Sie eine technische Grundlage in der Hand, über die Sie mit Ihrer Anwältin oder Ihrem Anwalt sprechen können.

    Welche Untersuchungsmethode was sichtbar macht

    Nicht jede Methode ist in jedem Fall nötig. Die Übersicht zeigt, was welcher Schritt beiträgt:

    MethodeAussageEinsatz
    Sichtprüfung mit FotosLage, Form und Ausbreitung von Flecken, Salzrändern und Rissenin jedem Schadensfall
    Messung der BauteilfeuchteVerteilung der Feuchte über Höhe und Fläche der Wandbei Kellerfeuchte, Schimmel, Ausblühungen
    Rissbeobachtungob sich ein Riss weiter öffnet oder zur Ruhe gekommen istbei Verdacht auf Setzung
    BauteilöffnungZustand verdeckter Schichten wie Abdichtung oder Dämmungnur nach Absprache mit Ihnen, bei Bedarf über Fachfirmen

    Welche Schritte nötig sind, richtet sich nach dem Schadensbild; im Gutachten ist jeder davon nachvollziehbar beschrieben.

    Woran Sie einen geeigneten Sachverständigen für die Ursachensuche erkennen

    Bei der Auswahl helfen einige Fragen, die Sie vor dem Auftrag stellen sollten:

    • Ist der Gutachter unabhängig von Sanierungsfirmen?
    • Hat er eine Ausbildung in Bauschäden und Gebäudeanalyse?
    • Wird jeder Befund mit Fotos belegt?
    • Werden Ursache und Maßnahme schriftlich begründet?

    Florian Wurster hat am FIB eine Ausbildung in Bauschäden und Gebäudeanalyse absolviert und bietet keine Sanierungsleistungen an.

    Ihre Fragen

    Fragen zur Schadensanalyse in Hanau

    Das zeigt sich am Verteilungsbild. Feuchte von außen steigt oft vom Wandfuß auf oder sammelt sich an Durchführungen, Kondensat dagegen an kalten Ecken und Flächen. Messungen, soweit der Fall sie erfordert, und die Fotodokumentation machen den Unterschied nachvollziehbar.

    Wir erfassen Verlauf, Breite, Richtung und Versatz eines Risses und prüfen angrenzende Bauteile. Daraus lässt sich ableiten, ob eine Setzung, Temperaturbewegung oder ein Umbau wahrscheinlicher ist und ob eine Beobachtung sinnvoll ist.

    Bei Mainhochwasser staut sich die Kinzig zurück und vergrößert die Überflutungsflächen. Keller in der Nähe beider Flüsse, auch hinter Deichen, können dann Druck-, Sicker- oder Rückstauwasser erhalten. Ob das am eigenen Haus zutrifft, klärt die Untersuchung vor Ort.

    Hilfreich sind Baupläne, Unterlagen zu früheren Sanierungen und eigene Fotos vom Schadensverlauf. Notieren Sie außerdem, wann Feuchte oder Risse zuerst aufgefallen sind und ob sie sich verändert haben.

    Gemessen wird, soweit der Fall es erfordert, etwa die Verteilung der Feuchte im Bauteil. Welche Messungen sinnvoll sind, legen wir nach der ersten Begehung fest und beschreiben sie im Gutachten nachvollziehbar.

    Entscheidend sind Objekt, Fragestellung, Zahl der betroffenen Bauteile und die Frage, ob ein weiterer Ortstermin nötig ist. Den vereinbarten Umfang halten wir vorab in einem verbindlichen Angebot fest, damit Sie planen können.

    Das Gutachten beschreibt das Objekt und den Schaden, dokumentiert die Befunde mit Fotos und, soweit erhoben, mit Messergebnissen. Es benennt die wahrscheinliche Ursache, begründet sie technisch und leitet daraus Empfehlungen ab, etwa zu Abdichtung, Lüftung oder einer weiteren Beobachtung. Offene Punkte werden klar als solche gekennzeichnet, damit Sie wissen, wo eine Frage am Objekt noch nicht abschließend zu klären war.

    Die Schadensanalyse fragt nach der Ursache: Woher kommt die Feuchte, warum reißt die Wand, welche Maßnahme behebt das Problem? Sie dient vor allem Ihrer eigenen Entscheidung über die Sanierung. Eine gutachtliche Stellungnahme zu einem Bauschaden dokumentiert dagegen einen eingetretenen Schadensfall und dessen Verlauf als Grundlage für Versicherung oder Anwalt. Wenn Sie diese Form benötigen, finden Sie sie auf der Seite Bauschaden. Häufig ergänzen sich beide Leistungen, wenn nach einem Wassereintritt zuerst die Ursache geklärt werden muss.

    Die Untersuchung übernimmt Florian Wurster persönlich, Sachverständiger für das Immobilien- und Grundstückswesen (Europäisches Fachinstitut für Gutachter, FIB) mit Ausbildung in Bauschäden, Baumängeln, Gebäudeanalyse und Beweissicherung; Ortstermine mit ihm in Hanau und Umgebung finden nach Absprache statt. Die Instandsetzung vergeben Sie danach selbst an einen Fachbetrieb Ihrer Wahl. Ergebnisse erläutert er persönlich oder digital und steht auf Wunsch für telefonische Rückfragen zur Verfügung.

    Die technische Ursache klären wir im Auftrag von Eigentümern, Vermietern oder Mietern gleichermaßen. Die Untersuchung zeigt, ob bauliche Gründe wie eine Wärmebrücke, aufsteigende oder eindringende Feuchte vorliegen oder ob das Lüften und Heizen eine Rolle spielt. Wer für die Beseitigung aufkommt, ist eine Rechtsfrage; hier hilft ein Anwalt oder der Mieterverein weiter.

    Schaden schildern

    Feuchte Wände oder Risse im Haus? Wir untersuchen die Ursache

    Schildern Sie uns kurz, was Sie beobachtet haben. Florian Wurster ordnet im Gespräch ein, welche Untersuchung sinnvoll ist, und vereinbart mit Ihnen einen passenden Ortstermin in Hanau.

    Telefon 06131 9197222, Mo-Fr 08:00-18:00 Uhr
    Oder schreiben Sie an anfrage@bausachverstaendiger-hanau.de
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    Ihre Anfrage zur Schadensanalyse

    Beschreiben Sie den Schaden im Formular, gern mit Fotos und Angaben zum Gebäude. Wir melden uns schnellstmöglich und besprechen mit Ihnen den passenden Untersuchungsumfang für Ihr Objekt.

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    Wo wir in Hanau und Umgebung untersuchen

    Hanau gliedert sich in zehn Stadtteile, und Ortstermine für eine Schadensanalyse sind in jedem davon möglich, etwa in Klein-Auheim, Lamboy oder Kesselstadt. Nach Absprache kommen wir auch ins Umland, darunter Maintal, Bruchköbel, Erlensee, Rodenbach und Großkrotzenburg. Einen Überblick über alle weiteren Leistungen unseres Büros bietet die Startseite.