Nach einem Bauschaden in Hanau zählt zuerst ein belegbarer Zustand: Wie hoch stand das Wasser, welche Bauteile sind durchfeuchtet, was ist vor dem Trocknen noch zu sehen? Florian Wurster, Sachverständiger für das Immobilien- und Grundstückswesen (FIB) mit Ausbildung in Bauschäden, Baumängeln, Gebäudeanalyse und Beweissicherung, nimmt den Schaden auf, sichert ihn mit Fotos und Protokoll und fasst alles in einer gutachtlichen Stellungnahme zusammen. Ortstermine in Hanau nach Absprache.
Nach Hochwasser oder Rückstau wird meist rasch getrocknet und ausgebaut. Danach lässt sich der frühere Zustand kaum noch zeigen.
Schon ein HQ10 am Main reicht bis in Siedlungsgebiete von Großauheim, Steinheim und Kesselstadt. Führt der Main Hochwasser, staut sich zusätzlich die Kinzig zurück und vergrößert die überfluteten Flächen.
In der Weststadt, ab 1965 als Großsiedlung mit Hochhäusern errichtet, kann ein Leitungs- oder Wasserschaden mehrere Wohnungen übereinander betreffen. Dann muss klar festgehalten sein, welche Decken, Böden und Wände Ihrer Einheit durchfeuchtet sind.
Prüfschwerpunkte nach Hochwasser an Main und Kinzig
Wir halten fest, wie hoch das Wasser stand, welche Bauteile es erreicht hat und wo es eingedrungen sein kann: über Kellerwände, Bodenplatte, Lichtschächte oder den Kanalanschluss. Ob es von außen kam oder aus der Leitung zurückstaute, wird nachvollziehbar dokumentiert.
Fotos zu jedem Bauteil
Jedes betroffene Bauteil wird fotografiert und im Protokoll verortet, mit Raum, Lage und sichtbarem Schadensbild. So bleibt der Zustand auch nach dem Trocknen oder dem Rückbau belegbar.
Messungen, wo der Fall es erfordert
Messungen setzen wir ein, soweit der Fall sie erfordert, etwa um die Ausbreitung von Feuchte in Wänden und Estrich einzugrenzen. Jeder Wert steht mit Messort und Bezug zum Foto im Bericht.
Beweissicherung gegenüber Handwerkern, Nachbarn und Firmen
Soll der Zustand vor Sanierungsarbeiten oder in einem Streitfall festgehalten werden, erstellen wir ein Protokoll mit Fotos und, wo nötig, Messungen. Es zeigt nachvollziehbar, wie Keller, Wohnung oder Bauteil vor Beginn der Arbeiten aussahen, und dient Ihnen als Grundlage gegenüber allen Beteiligten.
Ausführungsfehler und Baumängel als mögliche Mitursache
Deutet der Befund darauf hin, dass eine fehlerhafte Abdichtung oder ein mangelhafter Anschluss zum Schaden beigetragen haben kann, beschreiben wir die Abweichung und ihr Risiko für die Bausubstanz.
Gutachtliche Stellungnahme für Ihre nächsten Schritte
Die schriftliche Stellungnahme umfasst Objektbeschreibung, Schadensverlauf, betroffene Bauteile, technische Bewertung, Plausibilitätsprüfung und Schlussfolgerungen. Sie dient als Grundlage für Gespräche mit Versicherung oder Anwalt oder für Ihre eigene Entscheidung, wie es am Gebäude weitergeht. Der Aufbau erlaubt es auch Dritten ohne Ortskenntnis, jeden Befund nachzuvollziehen.
Den Umfang stimmen wir vorab mit Ihnen ab. Er richtet sich nach Objekt, Fragestellung und Ausmaß des Schadens, nicht nach einer Pauschale.
Unverbindlich anfragen, schriftliches Angebot vor dem Ortstermin erhalten: versteckte Kosten gibt es dabei nicht.
Welcher Aufwand für die Aufnahme Ihres Bauschadens nötig ist, lässt sich im ersten Gespräch meist gut eingrenzen. Folgende Punkte fließen ein:
Die Art des Gebäudes, ob Einfamilienhaus, Eigentumswohnung, Altbau oder Gewerbeobjekt.
Der Ort des Schadens, etwa Keller, Sockelbereich, Decke, Fußboden oder Installationsschacht.
Die Ausdehnung über einen Raum, mehrere Räume oder mehrere Geschosse.
Ob allein der Zustand gesichert oder zusätzlich technisch bewertet werden soll.
Ob und in welchem Umfang Messungen für den Fall nötig sind.
Welche Unterlagen schon vorliegen, zum Beispiel eigene Fotos, Schadenmeldung oder Pläne.
Wofür die Stellungnahme gedacht ist: Versicherung, Anwalt oder eigene Entscheidung.
Wie viele Termine sinnvoll sind, etwa vor und nach dem Trocknen.
Ob Sie die Ergebnisse persönlich oder digital erläutert haben möchten.
In Lagen nahe Main und Kinzig, zum Beispiel in Großauheim oder Steinheim, kann zu klären sein, auf welchem Weg das Wasser ins Gebäude kam.
Auf dieser Grundlage erhalten Sie ein verbindliches Angebot mit klar beschriebenem Leistungsumfang.
Mit der Arbeit am Objekt beginnen wir erst nach Ihrer Zusage.
Am Anfang steht ein Gespräch über den Schadensfall: Was ist wann passiert, welche Räume sind betroffen, wurde schon getrocknet oder ausgebaut? Dabei klären wir, ob eine reine Zustandssicherung genügt oder eine gutachtliche Stellungnahme sinnvoll ist.
Hilfreich sind eigene Fotos vom Wasserstand, die Schadenmeldung und vorhandene Pläne. Daraus entsteht das verbindliche Angebot für Ihren Fall. Je vollständiger diese Angaben sind, desto genauer lässt sich der Ortstermin vorbereiten.
Beim Termin vor Ort sehen wir uns die betroffenen Bauteile an, vom Kellerboden über die Wände bis zu Lichtschächten, Leitungsdurchführungen und dem Kanalanschluss. Jeder Befund wird fotografiert und im Protokoll dem Raum zugeordnet.
Messungen kommen hinzu, soweit der Fall sie erfordert. In einer Wohnung der Weststadt gehört dazu auch der Blick auf Decke und Boden, um die Grenze zur Nachbareinheit festzuhalten. Wasserränder, Ausblühungen und Verfärbungen erfassen wir mit ihrer Höhe, damit der Wasserstand später nachvollziehbar bleibt.
Danach werten wir Fotos, Notizen und Messwerte aus. Wir ordnen ein, welche Schadensursachen nach dem Befund in Betracht kommen und ob der Schadensverlauf zu den Angaben passt. Bei Häusern in Großauheim oder Steinheim gehört dazu die Frage, ob die Spuren eher zu Hochwasser von außen oder zu Rückstau passen.
Zeigen sich Hinweise auf Ausführungsfehler, etwa an einer Abdichtung, beschreiben wir diese getrennt. Für eine vertiefte Ursachensuche verweisen wir auf unsere Schadensanalyse als eigene Leistung.
Zum Abschluss erhalten Sie eine gutachtliche Stellungnahme. Sie enthält Objektbeschreibung, Schadensverlauf, betroffene Bauteile, Fotodokumentation, technische Bewertung, Plausibilitätsprüfung und Schlussfolgerungen. Alle Aussagen sind mit Fotos und, wo erhoben, Messwerten belegt.
Florian Wurster erläutert Ihnen die Ergebnisse persönlich oder digital und beantwortet auf Wunsch Rückfragen am Telefon. Offene Punkte lassen sich so direkt klären.
Mit der Stellungnahme haben Sie eine geordnete Grundlage für Gespräche mit Versicherung, Anwalt, Verwaltung oder Handwerksbetrieben. Wie diese Stellen den Fall bewerten, entscheiden sie selbst; die Dokumentation sorgt dafür, dass der Zustand nachvollziehbar belegt ist.
Hanau liegt an der Mündung der Kinzig in den Main, auf Terrassenkiesen und -sanden der Untermainebene. Diese Lage prägt, auf welchem Weg Wasser in Gebäude gelangen kann. Je nachdem, ob ein Keller durch Oberflächenwasser, Grundwasser oder Rückstau feucht wurde, bleiben unterschiedliche Spuren zurück, die wir vor Ort aufnehmen:
Steinheim, Klein-Auheim und Großauheim gehören erst seit dem 1. Juli 1974 zu Hanau. In ihren alten Ortskernen stehen Häuser aus vielen Bauepochen, deren Keller nach anderen Maßstäben abgedichtet sein können als heutige Neubauten. Zudem kann Sand bei Wasserzutritt an Stabilität verlieren. Ob sich daraus Setzungen oder Risse an Bodenplatte und Wänden ergeben haben, prüfen wir am Objekt und halten den Befund fest.
Die Weststadt entstand ab 1965 als Großsiedlung mit Hochhäusern. Bei einem Wasserschaden in einem solchen Gebäude stellt sich oft die Frage, wo das Wasser herkam und welche Einheiten es erreicht hat. Gerade bei mehreren Beteiligten hilft eine neutrale Aufnahme. Wir dokumentieren dabei:
So entsteht ein klares Bild Ihres Anteils am Schaden, das Sie Verwaltung, Versicherung oder Anwalt vorlegen können. Ergänzend halten wir fest, welche Bereiche trocken geblieben sind, damit die Abgrenzung nachvollziehbar bleibt.
Ein Bauschaden betrifft neben Versicherung und Handwerksbetrieben manchmal auch öffentliche Stellen. In Hanau sind das vor allem:
Unsere Dokumentation hält den Zustand fest; welche Schritte Sie bei diesen Stellen gehen, entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem Anwalt.
Jeder Baustein liefert eine eigene Aussage. Welche Bausteine Ihr Schadensfall braucht, stimmen wir vorab mit Ihnen ab.
| Baustein | Wann sinnvoll | Was er belegt |
|---|---|---|
| Ortsbesichtigung | bei jedem Bauschaden | sichtbares Schadensbild und betroffene Bauteile |
| Fotodokumentation | vor Trocknung, Ausbau oder Sanierung | Zustand je Raum und Bauteil |
| Messungen | nur soweit der Fall sie erfordert | Ausdehnung der Feuchte im Bauteil |
| Beweissicherungsprotokoll | vor Baumaßnahmen oder bei Streit | nachvollziehbarer Ausgangszustand |
| Gutachtliche Stellungnahme | für Versicherung, Anwalt oder eigene Entscheidung | Bewertung, Plausibilität und Schlussfolgerungen |
Entscheidend ist nicht die Menge an Daten, sondern dass jeder Befund belegt und nachvollziehbar ist.
Nach einem Wasserschaden sollte die Dokumentation von jemandem stammen, der unabhängig von Sanierungs- und Trocknungsfirmen arbeitet. Achten Sie darauf:
Trocknung, Sanierung oder andere Bauarbeiten übernimmt Florian Wurster nicht. Seine Dokumentation hält fest, was am Gebäude vorliegt, und nichts darüber hinaus.
Fotografieren Sie Wasserstand, betroffene Räume und Gegenstände, bevor Sie etwas entfernen, und notieren Sie den Ablauf. Danach sollte der Zustand an Wänden, Boden und Öffnungen fachlich aufgenommen werden, solange er noch sichtbar ist. Notwendige Maßnahmen gegen weitere Schäden haben dabei Vorrang.
Die Beweissicherung hält den Zustand mit Fotos, Messungen und Protokoll fest. Die gutachtliche Stellungnahme geht weiter: Sie bewertet die Befunde technisch, prüft die Plausibilität und zieht Schlussfolgerungen. Welche Form Sie brauchen, klären wir vorab.
Sie dient als schriftliche Grundlage für Gespräche mit Ihrer Versicherung, mit einem Anwalt oder für Ihre eigene Entscheidung über die nächsten Schritte. Wie Versicherer oder andere Beteiligte den Fall einordnen, entscheiden diese selbst. Die Stellungnahme liefert dafür den belegten Zustand.
Eigene Fotos vom Schadenstag, die Schadenmeldung, Grundrisse und Angaben zu bisherigen Arbeiten wie Trocknung oder Ausbau. Bei Wohnungen helfen zusätzlich Schreiben der Hausverwaltung oder von Nachbarn. Fehlt etwas, ist das kein Hindernis für den Termin.
Ja, soweit der Befund Hinweise darauf gibt. Fehlerhafte Abdichtungen oder Anschlüsse beschreiben wir als mögliche Mitursache und benennen das Risiko für die Bausubstanz, getrennt von der Zustandsaufnahme. Eine vertiefte Ursachensuche ist eine eigene Leistung.
Bei Hochwasser am Main staut sich die Kinzig zurück, und schon ein HQ10 erreicht Siedlungsgebiete etwa in Großauheim und Steinheim. Wir halten deshalb fest, über welche Öffnungen Wasser eingedrungen sein kann und ob Spuren auf Rückstau hindeuten. Auch Lagen hinter Deichen können betroffen sein.
In den ab 1965 gebauten Hochhäusern der Weststadt kann Wasser über Decken, Schächte oder Leitungen mehrere Wohnungen erreichen. Wir nehmen die durchfeuchteten Bauteile Ihrer Einheit mit Fotos und, soweit nötig, Messungen auf und halten fest, wo die Spuren an der Grenze zu Nachbarwohnungen erkennbar sind. So wird Ihr Anteil am Schaden nachvollziehbar dokumentiert, auch für Hausverwaltung und Versicherung.
Er richtet sich nach Objekt, Lage und Ausdehnung des Schadens, nach der Fragestellung und nach dem Zweck der Stellungnahme. Hinzu kommt, ob Messungen nötig sind und wie viele Termine sinnvoll sind, etwa vor und nach dem Trocknen. Aus diesen Angaben erstellen wir ein verbindliches Angebot, das Leistung und Umfang klar beschreibt, bevor die Arbeit am Objekt beginnt. Pauschalen gibt es nicht, weil jeder Schaden anders verläuft.
Die Aufnahme und Stellungnahme übernimmt Florian Wurster, Sachverständiger für das Immobilien- und Grundstückswesen (FIB) mit Ausbildung in Bauschäden, Baumängeln, Gebäudeanalyse und Beweissicherung. Er übernimmt im Anschluss keine Sanierung. Die Termine in Hanau und Umgebung stimmen wir individuell mit Ihnen ab. Die Ergebnisse erläutert er persönlich oder digital und beantwortet auf Wunsch Rückfragen am Telefon.
Liegt der Schaden etwa an einer Steigleitung, an der Kellerwand oder am Dach, betrifft er meist das Gemeinschaftseigentum. Die Dokumentation kann dann die Hausverwaltung oder die Eigentümergemeinschaft beauftragen; als einzelner Eigentümer stimmen Sie das am besten vorher mit der Verwaltung ab. Wir halten Schadensbild, betroffene Bauteile und Fotos so fest, dass Verwaltung und Versicherung damit arbeiten können.
Schildern Sie uns kurz, was passiert ist und welche Räume betroffen sind. Wir melden uns, besprechen den Schadensfall und schicken Ihnen ein verbindliches Angebot für die Dokumentation.
Ob Keller nach Hochwasser oder Wohnung nach Leitungswasser: Beschreiben Sie den Schaden kurz, gern mit Fotos, und wir klären gemeinsam, welche Dokumentation für Ihren Fall in Hanau sinnvoll ist.
Sachverständigenbüro Wurster
Nerotal 18, 65193 Wiesbaden
Wir dokumentieren Bauschäden in allen zehn Stadtteilen, von Großauheim und Steinheim am Main bis zur Weststadt in Kesselstadt. Ortstermine gibt es nach Absprache auch im Umland, etwa in Maintal, Bruchköbel, Erlensee, Großkrotzenburg oder Mühlheim am Main. Einen Überblick über alle Leistungen finden Sie auf unserer Startseite für Hanau.
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